Leopold Mozart: Kindersinfonie ,Schlittenfahrt, Werke und Lebenslauf

 

 


Was man von Mozart gehört haben sollte:

  • Die Zauberflöte - seine berühmte Oper -
  • Sinfonie Nr. 40 in g-Moll - bekannteste Sinfonie -
  • Das Requiem - sein letztes Werk -
  • Eine kleine Nachtmusik - der größte Erfolg -
  • - Alles immer ein Genuss -

 

 

 

 

Lebenslauf Leopold Mozart: Umfangreiche Fakten, Daten und Kuriositäten in detaillierter Form. Hier finden Sie Informationen zu dem Vater von Amadeus Mozart.

Die wichtigsten Daten sind zu Beginn in einer Kurz-Zusammenfassung dargestellt. Hinter diesem Überblick befindet sich der ausführliche Lebenslauf von Leopold.

Im zweiten Drittel der Seite finden Sie eine Audio-Datei mit den Fakten zu Leopold zum runterladen.

 

Kurz-Überblick:

 

14.11.1719: Leopold wird in Augsburg geboren.

1737: Beginn des Studiums in Salzburg (Jura- und Philosophiestudium).

1743: Er findet in der Salzburger Hofkapelle eine Anstellung als Violinist.

 

 

 

1747: Er heiratet Anna Maria Pertl aus St. Gilgen.

1755: Leopold komponiert das Stück "Ein musikalische Schlittenfahrt" und die „Sinfonia da caccia“.

 

1759: L. Mozart schreibt das so genannte Nannerl-Notenbuch.

1756: Veröffentlichung seines Buches „Versuch einer gründlichen Violinschule“. Noch heute interessant zu lesen und sehr aufschlussreich.

1769: Erste Italienreise mit seinem Sohn Wolfgang Amadeus Mozart.

28.5.1787: Leopold verstirbt in Salzburg.

 

Kürzer geht es kaum, daher unser Tipp den nachfolgenden Leopold Lebenslauf zu lesen.

Leopold Mozart Kindersinfonie, Schauspieler und Sängerknabe

14.11.1719: Leopold wird in Augsburg als Sohn des Buchbindermeisters Johann Georg Mozart (1679–1736) und dessen Frau Anna Maria Sulzer (1696–1766) geboren. Sein Geburtshaus befindet sich in der heutigen Frauentorstraße 30 (Mozarthaus). Seine Taufe findet am gleichen Tag in der Stiftskirche St. Georg statt.

1721: Zwei Jahre später zieht die gesamte Familie in die Jesuitengasse um.

 

Leopold Mozart

 

 

1724: Leopold besucht die Vorbereitungsschule in Augsburg.

1729: Besuch des Gymnasiums in Augsburg.

1736: Er ist Schüler des Lyceum des Jesuitenkollegs St. Salvator.

 

Es ist bekannt, das Leopold während seiner Schuljahre bereits sein künstlerisches und musikalisches Talent unter Beweis stellte. So war er zum Beispiel an Schulaufführungen beteiligt und als Sängerknabe in den Stiftskirchen von St. Ulrich und Afra und Heilig Kreuz tätig.

Der Leopold Lebenslauf – Raus in die weite Welt oder eine Schlittenfahrt –

1737: In diesem Jahr verlässt Leopold, der Vater von Amadeus Mozart, Augsburg und fängt in seiner neuen Wahlheimat Salzburg ein Jura- und Philosophiestudium an.

1739: Pikanterweise verweist die Salzburger Benediktineruniversität Leopold der Hochschule wegen Faulheit. Er arbeitet nun als Kammerdiener und später als Musiker für den Grafen Johann Baptist von Thurn-Valsassina und Taxis.

 

***Hier die Audio-Datei mit den wichtigstenFakten zum Lebenslauf von Leopold dem Vater von Amadeus Mozart:***

 

 

1740: Leopolds Erstlingswerk, eine Komposition bestehend aus sechs Triosonaten.

1743: Leopold findet in der Salzburger Hofkapelle eine Anstellung. Er musiziert als vierter Violinist in der Kapelle.

1744: Leopold ist als Violinlehrer der Chorknaben des erzbischöflichen Kathedraloratoriums in Salzburg tätig.

 

Leopold Mozart Schlittenfahrt

 

 

1747: Er heiratet Anna Maria Pertl aus St. Gilgen (geb. 25.12., gest. 03.07.1778 in Paris).

1751: Seine Tochter Tochter Maria Anna (genannt „Nannerl“) wird geboren. Sie wird später zu einer Muse und Inspiration von Amadeus.

1755: Eine große Ehre, Lorenz Mizler schlägt ihn zur Aufnahme in die Leipziger „Societät der musikalischen Wissenschaften“ vor.

Leopold Mozart Schlittenfahrt 1755: Leopold komponiert das Stück "Ein musikalische Schlittenfahrt" (Leopold Mozart Schlittenfahrt)und die „Sinfonia da caccia“ .

 

Mozart Leopold

 

27.01.1756: Wolfgang A. Mozart wird in Salzburg geboren (Wolfgang Amadeus Mozart Lebenslauf). Amadeus ist das siebte und letzte Kind der Eheleute Mozart. Lediglich Amadeus und seine vier Jahre ältere Schwester Maria erreichen das Erwachsenenalter.

1756: In diesem Jahr wird Leopolds Buch „Versuch einer gründlichen Violinschule“ veröffentlicht.

 

Hier offenbaren sich noch heute die musikalischen Fähigkeiten von Leopold. Sein Werk blieb für einen langen Zeitraum ein Standardwerk in der Ausbildung für Violinspieler. Der Leopold Mozart Lebenslauf zeigt deutlich, dass er für die spätere Ausbildung seines Sohnes  die besten Voraussetzungen mit brachte. Mit der damaligen Musiktheorie war Leopold bestens vertraut und die klassische lateinische Literatur war ihm auch nicht fremd. Man kann davon ausgehen, dass er seinen Kindern zur damaligen Zeit eine hervorragende Ausbildung mit auf den Weg gab (siehe auch 1755 Leopold Mozart Schlittenfahrt).

 

1759: Leopold schreibt für seine Tochter Maria Anna das so genannte Nannerl-Notenbuch. Er wird später auch Amadeus mit Hilfe dieses Buches unterrichten.

1763: Leopold wird zum Vizekapellmeister ernannt. Diese Arbeit wird er bis zu seinem Tode ausführen.

1769: Die erste Italienreise mit seinem Sohn. Sie wird Amadeus neue Horizonte eröffnen und sein musikalisches Talent und seine Ausbildung ungemein erweitern. Das Licht und die Lebensart scheinen seine Musik beeinflusst zu haben.

1771: Zweite Italienreise um die Karriere seines Sohnes weiter zu fördern.

1772/1773: Die dritte und letzte Italienreise mit seinem Sohn. All diese Reisen unterstützte Sigismund III. Graf Schrattenbach dadurch, dass er Leopold Urlaub gewährte und monetär die Reisen förderte.

1775: Leopold reist mit seiner Tochter Anna Maria nach München zur Uraufführung von La finta giardiniera.

 

Leopold Mozart Zentrum Augsburg

 

1781: Sein Sohn zieht nach Wien um, der damaligen musikalischen Hochburg (Zauberflöte).

1785:Beim Leopolds Wienbesuch im Jahre 1785 sehen sich Vater und Sohn zum letzten Mal.

28.5.1787: Der Vater von W.A. Mozart verstirbt in Salzburg. Sein Grab ist auf dem Sebastiansfriedhof in Salzburg. Seine Gebeine sind jedoch nicht dort, Leopold Mozart wurde in der Kommunegruft von St. Sebastian beigesetzt.

Für den Lebenslauf auch interessant, seine Tochter Maria Anna überlässt Teile des musikalischen Erbes dem Augsburger Kloster Heilig Kreuz. Sein Name ist neben dem seines Sohnes auf einer erhaltenen Präsenzliste der Freimaurerloge „Zur wahren Eintracht“ in Wien zu finden.

L. Mozart Lebenslauf – Kindersinfonie und sein Werke -

Der Komponist Leopold steht heute im Schatten seines berühmten Sohnes. Vom „handwerklichen Standpunkt“ kann gesagt werden, dass er die Kunst des Komponierens souverän beherrschte. Seine „Neue Lambacher Sinfonie“ wurde für lange Zeit als ein Stück von Amadeus angesehen. Ein berühmter Irrtum mit vielen Verwechselungen.

Er komponierte kirchenmusikalischen Werke, aber auch freie Kompositionen mit realen Geräuschen (zum Beispiel Glockengeläut und Horn). Unter anderem ist bekannt, dass er 48 Sinfonien, sechs Divertimenti und 5 Flötenkonzerte kreierte. Auch schuf er ein Trompetenkonzert sowie ein Posaunenkonzert. L. Mozart entwarf aber auch fürs Klavier und für die Violine neue Musik. Drei Klaviersonaten und zwölf Violinduos sind unter anderem bekannt, weiterhin ein Divertimento für Flöte, Violine und Bass. Insgesamt sind rund 250 Kompositionen erhalten, darunter ca. 70 Sinfonien (weiterführendes Stichwort: Leopold Mozart Kindersinfonie). Eine beeindruckende Leistung in einem musikalischen Lebenslauf.

 

 

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